Holz ist nicht gleich Holz!

Für die Entsorgung von Holzabfällen schreibt die Altholz-Verordnung je nach Zusammensetzung unterschiedliche Vorgehensweisen vor nach denen die Lintres Recycling GmbH & Co KG sich richtet.

Es gibt eine Vielzahl von Holzabfällen die unterschiedlich für die Verwertung verarbeitet werden müssen:

  • nicht behandeltes Altholz, z.B. Paletten und Transportkisten aus Vollholz (naturbelassene Hölzer)
  • behandeltes Altholz, z.B. Paletten aus Holzwerkstoff, Schalholz 
  • belastetes Altholz , z.B. Paletten aus Verbundmaterialien, Altholz aus Sperrmüll
  • besonders belastetes Altholz , z.B. Dachstühle, Fenster.
  • Mit Holzschutzmitteln behandeltes Holz, Jägerzäune, Eisenbahnschwellen und druckimprägniertes Holz darf nicht in Altholzabfällen enthalten sein und muss separat entsorgt werden.
  • Gleiches gilt für Baumstubben und Baumstämme

ENTSORGUNG VON HOLZABFÄLLEN

Für die Sammlung, Sortierung und Verwertung von Holzabfällen gibt es gesetzliche Vorgaben

1. Unter Altholz fällt Industrierestholz und Gebrauchtholz, soweit diese Abfall im Sinne des § 3 Absatz 1 des Kreislaufwirtschaftsgesetzes sind.
2. Als Industrierestholz gelten die bei der Holzbe- oder -verarbeitung anfallenden Holzreste einschließlich der in Betrieben der Holzwerkstoffindustrie anfallenden Holzwerkstoffreste sowie anfallende Verbundstoffe mit überwiegendem Holzanteil (mehr als 50 Masseprozent)
3. Unter Gebrauchtholz versteht mangebrauchte Erzeugnisse aus Massivholz, Holzwerkstoffen oder aus Verbundstoffen mit überwiegendem Holzanteil (mehr als 50 Masseprozent)

Was Sie bei der Sammlung und Sortierung von Altholzabfällen beachten müssen!

Altholzkategorie A I: naturbelassenes oder lediglich mechanisch bearbeitetes Altholz, das bei seiner Verwendung nicht mehr als unerheblich mit holzfremden Stoffen verunreinigt wurde

 

Altholzkategorie A II:verleimtes, gestrichenes, beschichtetes, lackiertes oder anderweitig behandeltes Altholz
ohne halogenorganische Verbindungen in der Beschichtung und ohne Holzschutzmittel

Altholzkategorie A III: Altholz mit halogenorganischen Verbindungen in der Beschichtung ohne Holzschutzmittel

Altholzkategorie A IV: mit Holzschutzmitteln behandeltes Altholz, wie Bahnschwellen, Leitungsmasten, Hopfenstangen, Rebpfähle, sowie sonstiges Altholz, das nicht den Kategorien A I, A II oder A III zugeordnet werden kann, ausgenommen PCB-Altholz

Ihr Ansprechpartner

Uwe Wöbb

Geschäftsführer + Vertrieb
Telefon:
0 41 54 - 99 98 37-0 oder 0 800 - 6 38 55 99
Telefax: 0 41 54 - 99 98 37-9
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